Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit verbesserter Dispergierbarkeit

CNTs unter dem Markennamen Baytubes® C 70 P zeichnen sich gegenüber dem eingeführten Produkt Baytubes® C 150 P durch eine verbesserte Dispergierbarkeit aus und sind damit besonders für den Einsatz in mechanisch empfindlichen Polymeren geeignet. Darüber hinaus können sich wirtschaftliche Vorteile aus den kürzeren Zeiten für das Dispergieren der Nanoröhrchen-Agglomerate in Wasser und anderen niedrig-viskosen Flüssigkeiten ergeben.

„Mit dem neuen Versuchsprodukt reagieren wir auf Anfragen unserer Kunden, die sich eine erhöhte Dispergierbarkeit der Baytubes® Agglomerate wünschen. Die verbesserte Einarbeitbarkeit des neuen Produktes gegenüber den eingeführten Baytubes® C 150 P spiegelt sich in einer stark verringerten Schüttdichte von lediglich 45 bis 95 Kilogramm pro Kubikmeter wider. Die Baytubes® C 70 P sind daher insbesondere für die Direkteinarbeitung in mechanisch empfindliche Thermoplaste geeignet“, erläutert Dr. Heiko Hocke, Experte für Kohlenstoff-Nanoröhrchen bei Bayer MaterialScience. „Bei den anderen Eigenschaften entsprechen sich die beiden Baytubes® Typen weitestgehend.“ Die mehrwandigen Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit ihrem sehr großen Längen-Durchmesser-Verhältnis bieten eine sehr hohe Zugfestigkeit sowie eine außergewöhnliche elektrische und thermische Leitfähigkeit.

Baytubes® sind agglomerierte CNT und zeichnen sich durch eine sehr hohe Reinheit aus. Die Agglomerate lassen sich leicht und sicher handhaben und gut verarbeiten. Schon geringe Mengen von ihnen sind in der Lage, Dispersionen, Kunststoffen, Metallen und anderen Werkstoffen neue Eigenschaften zu verleihen. Die möglichen Einsatzgebiete der damit modifizierten Materialien reichen von der Sportartikel- über die Elektronikindustrie bis hin zum Maschinenbau. Bayer MaterialScience gehört zu den wenigen Unternehmen weltweit, die Kohlenstoff-Nanoröhrchen in hoher Reinheit und gleichbleibender Qualität im Industriemaßstab produzieren können – dank eines innovativen, im eigenen Hause entwickelten Verfahrens. Erst kürzlich wurde eine neue CNT-Pilotanlage mit einer Jahreskapazität von 200 Tonnen in Betrieb genommen.

Quelle: Bayer MaterialScience

 

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